Zuletzt fand wieder das Seminar „Der letzte Weg“ statt.
Sterbebegleitung unserer Tiere
Hierbei geht es um die Sterbebegleitung unserer Tiere.
Die Teilnehmer haben ihre eigene Angst vor diesem Thema überwunden
und aus Liebe zu ihrem Tier zwei Stunden ihrer Lebenszeit dafür gegeben,
damit sie gut auf diesen letzten Weg mit ihrem Tier vorbereitet sind.
Eine Frage, die immer wieder auftaucht
Dabei taucht auch immer wieder die Frage auf:
„Wann ist der richtige Zeitpunkt, an dem ich mein Tier gehen lassen muss?“
Der Schmerz aus tiefer Liebe
Fühlt man sich einmal in den Menschen ein, der sich diese Frage stellt, dann wird klar,
dass es sich hierbei um jemanden handeln muss, der bereit ist, durch den größten Schmerz zu gehen
und zwar aus tiefer Liebe zu seinem Tier.
❤️
Wenn Menschen das Unausweichliche verdrängen
Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Menschen,
die so lange die Augen vor dem Unausweichlichen verschließen,
dass sie, selbst dann, wenn der Tag gekommen ist, alles unternehmen,
um sich auf keinen Fall damit auseinanderzusetzen.
Wer aber zahlt für das Verdrängen den Preis?
Meist sind es die Tiere, die dann immer wieder zum Tierarzt geschleppt werden, der dann das Leben um jeden Preis verhindern soll.
Ist das wirklich Liebe?
Nein, es ist die nackte Angst, die als Liebe deklariert wird.
Und ich kann diese Angst auch nur zu gut verstehen,
denn ein Verlust tut sehr weh.
Angst vor dem Verlust oder liebevolle Begleitung?
Aber dürfen wir aus Angst vor dem Verlust unsere Tiere am Leben halten
oder haben auch sie das Recht und es verdient, ihren Körper in ihrem Tempo zu verlassen
und von uns liebevoll unterstützt zu werden?
Wenn die Angst sehr groß ist
Solltest Du zu den Menschen gehören,
die damit große Schwierigkeiten haben, dann möchte ich Dir sagen:
Es gibt viele Möglichkeiten,
sich dieser Angst vorsichtig zu nähern und sie aufzulösen.
Ja, die Trauer bleibt,
denn sie ist eine natürliche Reaktion auf einen Verlust,
aber kümmern wir uns nicht um die Angst, so wird sie nur noch größer
und am Ende gesellen sich noch Gefühle der Schuld hinzu,
denn etwas in uns weiß, dass wir unser Tier dafür leiden lassen,
damit wir uns diesem Gefühl nicht stellen müssen.
Wenn hinter der Angst ein alter Verlust liegt
Solltest Du oder jemand betroffen sein, den Du kennst,
dann hilft vielleicht noch dieser Zusatz zum besseren Verstehen:
Ist eine Angst vor dem Verlust des Tieres so unaushaltbar,
so ist es nicht selten so, dass darunter noch ein weiterer Verlust aus der Vergangenheit liegt, der nie bearbeitet und verkraftet wurde.
Hierbei wird verständlich, dass die Angst vor einem weiteren Verlust
unaushaltbar werden kann.
Ich kann nur jedem empfehlen,
sich liebevoll um diese Wunden zu kümmern,
denn dann endet nicht nur endlich das eigene Leid
sondern auch das der dazugehörigen Tiere.
Mehr zu diesem Thema im Podcast
Natürlich gehe ich in diesem Podcast wieder tiefer auf dieses Thema ein
und hoffe, dass er ein wenig Klarheit und etwas mehr Sicherheit führen kann.
Und nun viel Freude beim Lauschen.
💝
Komm in unseren Community-Call
Dort werden wir gemeinsam darüber sprechen,
wie Dich diesen Verunsicherungen nähern kannst.
Der Link kommt am Sonntag über diesen Newsletter zu Dir!
ÜBRIGENS:
Das nächste Seminar ‚Der letzte Weg‚ findet natürlich noch einmal statt:
Wenn Du möchtest, kannst Du Dir jetzt schon hier Deinen Platz sichern:
Alles Liebe 💓
Birgit & die Seelenhunde





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