Müde oder schon erschöpft? – Den Unterschied verstehen und wieder ins eigene Leben finden
„Bist du eigentlich nur müde – oder schon erschöpft?“
Diese Frage hat mir eine liebe Kundin in unserem Community-Call gestellt. Und ich glaube, sie ist ein Thema, das viele von uns nur allzu gut kennen.
Denn Müdigkeit gehört zu unserem Leben. Nach einem langen Tag, einer kurzen Nacht oder einer besonders intensiven Phase dürfen wir müde sein. Schlafen, ausruhen, auftanken – und irgendwann sind die Akkus wieder voller.
Doch was passiert, wenn die Erschöpfung bleibt?
Wenn wir uns trotz Ruhe nicht wirklich erholt fühlen? Wenn selbst kleine Dinge plötzlich unglaublich viel Energie kosten? Wenn wir funktionieren, funktionieren und funktionieren – und dabei immer mehr das Gefühl bekommen, selbst gar nicht mehr am Steuer zu sitzen?
Genau diesen Fragen bin ich heute bei einem Spaziergang mit Blümchen und Nuria etwas genauer nachgegangen.
Müdigkeit ist nicht gleich Erschöpfung
Auf den ersten Blick fühlen sich Müdigkeit und Erschöpfung vielleicht ähnlich an. Doch dahinter können ganz unterschiedliche Prozesse stecken.
Müdigkeit ist häufig ein Signal unseres Körpers: Es ist Zeit für eine Pause.
Erschöpfung hingegen kann tiefer gehen. Sie kann entstehen, wenn wir über längere Zeit unsere eigenen Grenzen überschreiten, ständig funktionieren, Anforderungen erfüllen oder unsere inneren Bedürfnisse immer wieder hinten anstellen.
Unser Körper und unser Nervensystem versuchen dabei ständig, mit dem umzugehen, was auf uns einwirkt.
Welche Mechanismen stecken dahinter?
Spannend wird es, wenn wir beginnen, diese Mechanismen zu verstehen.
Warum reagieren wir in bestimmten Situationen immer wieder auf dieselbe Weise? Warum fällt es uns manchmal so schwer, zur Ruhe zu kommen? Weshalb funktionieren wir weiter, obwohl wir längst merken, dass unsere Energie eigentlich aufgebraucht ist?
Viele unserer Reaktionen haben ursprünglich einen guten Grund. Sie sollen uns schützen, uns handlungsfähig halten oder dabei helfen, mit herausfordernden Situationen umzugehen.
Doch was einmal hilfreich war, kann irgendwann zu einem Muster werden, das uns nicht mehr dient.
Dann laufen wir Gefahr, wie eine Flipperkugel von einem Impuls zum nächsten geschubst zu werden – reagieren, funktionieren, weitermachen.
Vom Reagieren zurück ins eigene Leben
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur:
„Was ist eigentlich mit mir los?“
Sondern vielmehr:
„Kann ich verstehen, was gerade in mir passiert – und wieder bewusst Einfluss darauf nehmen?“
Wenn wir unsere eigenen Muster und die dahinterliegenden Mechanismen besser entschlüsseln, entsteht etwas ganz Wichtiges: Handlungsspielraum.
Wir müssen nicht jedem Impuls folgen. Wir müssen nicht immer funktionieren. Und wir müssen auch nicht warten, bis gar nichts mehr geht.
Der erste Schritt kann darin bestehen, wahrzunehmen, was gerade passiert – und neugierig zu werden.
Was brauche ich wirklich?
Was kostet mich Energie?
Was gibt mir Energie?
Wo überschreite ich meine Grenzen?
Und wo darf ich wieder anfangen, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen?
Denn genau darum geht es: nicht länger nur zu reagieren, sondern wieder selbst am Steuer zu sitzen.
Wenn du beim Entschlüsseln deiner persönlichen Muster Unterstützung möchtest, melde dich gerne bei mir. Manchmal braucht es nur einen anderen Blickwinkel, um plötzlich zu erkennen, was hinter der eigenen Erschöpfung steckt.
Ich wünsche Dir nun heilsame Erkenntnisse
beim Lauschen.
💝
Solltest Du merken,
dass Du bereits erschöpft bist und vermutest bereits ein Burn-Out,
dann empfehle ich Dir mein Interview
mit meinem geschätzen Kollegen Alexander Tomiczek.
Alex machte vor 20 Jahren die leidvolle Begegnung mit Burn-Out.
Er war sehr erfolgreich als Manager und brannte schlichtweg aus.
Nichts ging mehr.
Heute begleitet er als Achtsamkeits- und Meditationstherapeut
u.a. mit MBSR Menschen auf dem Weg in ihre Heilung.
Wie er diese dunkle Nacht der Seele erlebt und schließlich transformiert hat,
das erfährst Du in unserem Gespräch.
Am kommenden Dienstag!! findet diesmal
unser COMMUNITY-Call statt!
Dort werden wir dieses Thema tiefer erforschen
und gemeinsam oder auch individuell schauen,
wie Du noch liebevoller für Dich sorgen kannst.
Der Link kommt am Sonntag über diesen Newsletter zu Dir!
Ich möchte Dich unbedingt noch auf ein sehr wichtiges Seminar hinweisen:
‚Der letzte Weg‘ am 13. Oktober
Mit diesem Seminar erfährst Du alles, was Du brauchst,
um Dein geliebtes Tier auf dem letzten Weg sanft und sicher zu begleiten.
Alle Infos findest Du hier:
Alles Liebe 💓
Birgit & die Seelenhunde





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